Direktor
Ein neuer Schulleiter stellt sich vor ...
Gustav Jäckel Direktor am BORG Eisenerz. Ab 1.Juli 2008 auch mit der Leitung des BG-BRG Leoben 7a betraut.
Mein persönlicher Leitsatz:
„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ (Augustinus)
Beruflicher Werdegang, Aufgabenbereiche
Studienabschluss: Lehramtsprüfungen für Mathematik und Leibesübungen 1972/73
Erstanstellung: Mit Beginn des Schuljahres 1973/74 Vertragslehrer am BG, BRG und BGfB Leoben, Moserhofstraße 5. („Altes“ Gymnasium)
Schulwechsel: Von September 1977 bis März 2000 Lehrer am BG/BRG Moserhofstraße 7a
Unterrichtstätigkeit:
Mathematik, Leibesübungen, Geometrisches Zeichnen, Informatik; Einführung in die Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens, Schwimmen, Bergsport. 26 Jahre Klassenvorstand
Führungsaufgaben:
Schulleiter am BORG Eisenerz seit April 2000
Außerschulische Tätigkeiten:
Lektor am Institut für Bildungsförderung und Sport, Montanuniversität Leoben, 1980-1998
Mitarbeiter am Pädagogischen Institut des Bundes in Steiermark: Referententätigkeit
seit 1993, Schwerpunkte Präsentation und Kommunikation, Körpersprache, wissenschaft-liches Arbeiten für Schulbibliothekare, Wandertagsgestaltung, Mountainbiking,
Referent im Ausbildungsteam des ÖJRK für die Peer-Group-Education an AHS und BHS,
mehrfache Referententätigkeit zum Thema Schulentwicklung für das Österreichische Kulturservice in Kroatien
Ich habe die Position des Schulleiters am BG-BRG Leoben 7a übernommen, weil ...
ich noch mehr als bisher verantwortlich, gestaltend und meinungsbildend meine ganze Arbeitsfreude und Arbeitskraft in den Dienst meiner ehemaligen Schule stellen möchte.
ich nach mehr als 8 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Schulleiter am BORG Eisenerz auch diese neue Herausforderung annehme und für diese Aufgabe bestens motiviert bin.
ich seit über 8 Jahren Führungsaufgaben wahrnehme und überzeugt bin, dem Anforderungsprofil eines Schulleiters und seinem spezifischen Aufgabenbereich in hohem Maße gerecht werden zu können.
meine Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen der Kommunikation, der Organisation und der Präsentation mich für diese Aufgabe qualifizieren.
Mit meiner Betrauung mit der Schulleitung des BG-BRG Leoben 7a werde ich ...
auf die Grundbedürfnisse meiner Kolleginnen und Kollegen eingehen: Jedes Unternehmen - somit auch jede Schule - ist im besten Fall so gut wie die Mitarbeiter. Erfüllte Sinnbedürftigkeit, aktives Mitgestalten, Verantwortung und Erfolgserlebnisse sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schulkultur.
SchülerInnen und Eltern ermutigen, verstärkt am Schulleben teilzunehmen, gemeinsame Wertvorstellungen zu entwickeln, Regeln für das Miteinander auszuhandeln und konsequent zu handhaben.
den bereits eingeleiteten Prozess der Organisationsentwicklung tatkräftig fördern und zügig vorantreiben. Leitbild, Schulprofil und Schulprogramm als Regieanweisung für die Schulentwicklung stärker in das Bewusstsein der Schulpartner rücken und an der Schule umsetzen.
in ausführlichen Mitarbeitergesprächen die Einstellungen und Vorstellungen der KollegInnen zur Bildungs- und Erziehungsaufgabe der Schule ausloten.
versuchen, alle an der Schule vorhandenen „human resources“ zu erfassen und nach Möglichkeit zum Wohle der Schule einzusetzen.
das Schulmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit verstärken, um die Qualität der Schule besser bekannt zu machen und im Bewusstsein der Menschen zu verankern.
Mein Verständnis von Führung
Führen ist zielorientiertes Leiten und Anleiten.
Mein angestrebter Führungsstil ist demokratisch und partizipativ.
Die Basis ist gegenseitiges Vertrauen und hohe Wertschätzung.
Die Mitarbeiter sollen an Entscheidungsprozessen teilhaben können.
Führen heißt Vorbild zu sein, begeistern und überzeugen zu können.
Führen heißt Durchsetzungsvermögen zu haben und Konfrontationen auszuhalten.
Führen heißt den Mitarbeitern gegenüber loyal zu sein, gute Ideen aufzugreifen und ihre Umsetzung tatkräftig zu fördern: Stärken maximieren und Schwächen minimieren.
Führen verlangt Entscheidungsfreude, Motivationskraft und sicheres Auftreten.
Führen heißt reale Veränderungen anzustreben und konsequent zu verwirklichen.
Es ist von der Überzeugungskraft der Führungsperson abhängig, ob die Mitarbeiter dazu motiviert werden können, mehr zu tun, als sie ursprünglich vor hatten.