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Schiele – Klimt – Faust
Halb acht bis Mitternacht: Kulturtag der 6A und 7B in Wien

gemeinsam unterwegs sein
berühmte Gebäude erkunden
Museen erleben
Großstadt-Flair spüren

Oberes Belvedere
Angekommen in Wien Meidling, ging es gleich mit der S-Bahn zum Oberen Belvedere. Die beiden Führerinnen beschrieben kurzweilig und lehrreich das geschichtsträchtige Ambiente und vor allem wurden wir anhand von Fragen zu den berühmten Bildern von Egon Schiele und Gustav Klimt in deren Lebensumstände und Geisteswelten entführt. So erfuhren wir beispielsweise, warum Hände und Gesichter für Schiele von so großer Bedeutung waren, wie er die innere Spannung seiner Figuren ausdrückte und welch Ambivalenz der auf den ersten Blick so harmonisch wirkende „Kuss“ von Gustav Klimt eigentlich ausdrückt.
Schön wäre es gewesen, zusätzlich ohne Führung die Bilder und Räume genauer zu betrachten.

Albertina
Über den Karlsplatz und weiter durch die Kärntnerstraße mit ihren mondänen Geschäften und trendigen Lokalen erreichten wir den Stephansplatz. Nach einer kurzen Pause trafen wir uns alle wieder in der Albertina – zur Magritte-Retrospektive.
Wieder aufgeteilt in zwei Gruppen erkundeten wir die tiefgründigen Bilder des berühmten belgischen Surrealisten mit den teils überraschenden Titeln, welche die Betrachter/innen verwirren und zum Nachdenken bringen.

Innenstadt – Erkundungen
Den Nachmittag verbrachten wir mit Erkundungen in der Innenstadt: Berühmte Kaffeehäuser, der Naschmarkt, das MQ, die Hofburg mit dem Heldenplatz, der Stephansdom, Luxusgeschäfte und Luxusimmobilien waren unsere Ziele.
Nebenbei blieb uns noch Zeit für Shopping und eigene Unternehmungen. Unsere US-amerikanische Austauschschülerin Finella Morgan  aus New York-State traf beispielsweise ihre Landsmännin.

Faust I im Burgtheater
Am Abend folgte die mehr als dreistündige (!) Aufführung von Goethes Faust I im Wiener Burgtheater. Gut vorbereitet und gespannt auf die Darbietung, erwartete uns eine eher konservative Inszenierung, die sich überraschenderweise stark an der berühmten Gustav-Gründgens- Regie (Verfilmung mit Gustav Gründgens als Mephisto am Hamburger Schauspielhaus 1960) orientierte. Die drei Stunden vergingen teils sehr langsam und viele von uns wurden sehr müde. Beeindruckend war natürlich das auswendige Rezitieren des langen, oft doch sehr komplizierten Textes und vor allem das Bühnenbild in Form von wandelbaren Würfeln.
Und: Goethes Faust muss man schließlich einmal gesehen haben.

Rückkehr um Mitternacht
Bei der Rückfahrt im Bus konnten wir uns wieder erholen. Dennoch war für viele von uns am nächsten Tag das Aufstehen zur ersten Stunde ziemlich schwierig    J…

6A/7B
Mag.a. Gabriela Kainz
Mag.a Gertrude Weißofner