Mathematik zum Anfassen – Lehrausgang der 1c Klasse nach Graz
Eindrücke von Selina Löschenkohl
Mittwoch früh. Ich wurde wach und dachte sofort beim Augenaufschlagen, dass heute kein normaler Schultag ist. Ich sprang aus meinem Bett, zog mich an, putzte mir die Zähne und fuhr mit meiner Oma zum Bahnhof nach Leoben. Dort angekommen düsten wir mit dem Zug nach Bruck und von dort aus nach Graz. Anschließend brachte uns die Straßenbahn zur Ausstellung im Augustinum.
Im ersten Stock empfingen uns zwei junge Damen, die auch als Aufsichtspersonen tätig waren. Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ befand sich in einem großen Raum. Es gab Ausstellungsstücke wie der wandernde Turm, die Leonardobrücke und das Wabenpuzzle. Interessant war aber auch eine Station, wo man von einer riesigen Seifenblase umhüllt wurde. In dem Raum wurde auch eine Ecke eingerichtet, wo man sich einige Ausstellungsstücke im Kleinformat kaufen konnte. Mir hat dort so vieles gefallen und ich hab mir dann auch einen Soma-Würfel, die Leonardobrücke und das Wabenpuzzle mitgenommen.
Anschließend schlenderten wir noch auf den Grazer Schlossberg und hörten einiges über ihn. Wir erfuhren auch, woher die Stadt Graz ihren Namen hat. Sie heißt Graz, weil vor langer Zeit auf den damals nackten Felsen eine romanische Burg errichtet wurde, die Graz ihren Namen gab (slowenisch „gradec“ – für kleine Burg). Nachdem wir über den Kriegssteig vom Schlossberg auf den Hauptplatz gegangen sind, spendierte uns Frau Professor Haas eine Kugel Eis. Anschließend hatten wir 15 Minuten zur freien Einteilung.
Danach fuhren wir mit der Straßenbahn wieder zum Grazer Bahnhof und von dort nach Hause. Am Abend dachte ich mir noch: „Was für ein wunderschöner Tag das war.“