Kennenlerntage der 1A
Ein Rückblick
Die Planung
Als wir im Herbst erfuhren, dass unsere Klassenvorständin, Frau Prof. Steinleitner, eine zweitägige Reise geplant hatte, freuten sich die einen sehr darauf und andere überlegten gleich, wohin wir fahren könnten. Wir einigten uns auf das Weitental bei Bruck an der Mur und als Begleitung nahmen wir Frau Prof. Halling, unsere Englischlehrerin, mit.
Die Anreise
Wir trafen uns am Leobener Bahnhof und fuhren mit dem Zug nach Bruck. Nach einem Fußmarsch, der uns sehr lang erschien, kamen wir endlich bei der Jugendherberge im Weitental an. Für uns waren vier Zimmer reserviert: Alle hatten einen Fernseher, ein Stockbett und vier Betten. Nach der Aufteilung der Zimmer wollten wir gleich kontrollieren, ob der Fernseher funktioniert und manche Schüler haben sich auch noch wegen der Betten gestritten.
Gruppendynamik
Nach einer halben Stunde erfolgte das erste Programm. Wir spielten ein lustiges Spiel: Wir sollten die Rekorde der Tiere in verschiedenen Disziplinen (Weitsprung, Hochsprung,…) schlagen. Als wir fertig waren, gingen wir zum Streichelzoo und fütterten dort die Tiere. Um 13:00 Uhr bekamen wir das Mittagessen. Danach spielten wir mit unseren zwei Trainerinnen gruppendynamische Spiele. Dadurch wurde der Zusammenhalt unserer Gruppe gestärkt, indem wir bei den Aufgabenstellungen aufeinander Rücksicht nahmen, zusammenarbeiteten und uns gegenseitig unterstützten. Um 18:35 gingen wir zum heiß ersehnten Abendessen, und da gab es am Selbstbedienungsbüffet so viele Schnitzel, dass wir trotz unseres großen Hungers nicht alle aufessen konnten. Nach dem Abendessen bekamen wir die Einladung zur Party der Mädchen. Vorher unternahmen wir aber eine spannende Nachtwanderung mit unseren Taschenlampen. Fast alle schliefen danach erschöpft ein - bis auf ein paar „Nachtvögel“….
Rückreise
Nach dem ebenfalls ausgiebigen Frühstück durften wir Karten spielen, weil wir wegen des Regens nicht nach draußen gehen konnten. Glücklicherweise hörte der Regen auf, als wir zum Bahnhof zurückmarschierten. Am Leobener Bahnhof holten uns unsere Eltern ab, fielen uns um den Hals und sagten, dass sie uns schon vermisst hatten.
Resumée
Im Nachhinein kann man sagen, dass diese beiden Tage für alle sehr lehrreich und interessant waren und dass wir uns dadurch viel besser kennengelernt haben als nur im Unterricht: und das, obwohl einige von uns schon gemeinsam in die Volksschule gegangen sind!
Auf jeden Fall hat sich unser Klassenklima verbessert und wir fühlen uns jetzt – fast schon am Ende des ersten Semesters –als echtes Team.
© Eric Bohnstingl 1A, Mag. Sabine Steinleitner